MBTI Myers-Briggs-Type-Indicator
Im Jahr 1907 erklärte Adickes, dass der Mensch in vier Weltanschauungen einzuteilen ist: die dogmatische, agnostische, traditionale und innovative. Kretschmer erklärte 1920, dass abnormes Verhalten vom Charakter bestimmt wird, das ähnlich wie bei Adickes in vier Gruppen eingeteilt wurde.
Um 1930 waren die Anschauungen von Jung ebenso wie die von Adickes, Kretschmer, Adler, Spränger und Hippokrates in Vergessenheit geraten. Sie wurden abgelöst durch die sogennante "Dynamische" Psychologie einerseits und den "Behaviorismus" anderseits. Verhalten suchte man nun als die Folge unbewusster Motive oder Erfahrungen oder beider zu erklären. Die Idee der Temperamente wurde aufgegeben. Das Wiederaufleben dieser Idee in den 50erJahren geschah rein zufällig. Isabel Myers befasste sich mit Jungs Buch der psychologischen Typen und zusammen mit ihrer Mutter, Katheryn Briggs entwickelte sie den "Myers-Briggs Type Indicator" (MBTI), ein Instrument zur Identifikation sechzehn verschiedener Handlungsweisen. Dieser Test wurde derart weitverbreitet angewandt, dass er ein internationales Interesse an der Idee der Menschentypen und ein erneutes Interesse an Jungs Theorie der psychologischen Typen bedingte. Ebenso erweckte er ein erneutes Interesse an der antiken Theorie der vier Temperamente, da die Myer-Briggs-Typen den vier Temperamenten von Hippokrates, Adickes, Kretschmer und Spränger genau entsprechen.
(Text entnommen aus: "Versteh mich bitte" von David Keirsey und Marilyn Bates", Prometheus Nemesis Book Company)
Um 1930 waren die Anschauungen von Jung ebenso wie die von Adickes, Kretschmer, Adler, Spränger und Hippokrates in Vergessenheit geraten. Sie wurden abgelöst durch die sogennante "Dynamische" Psychologie einerseits und den "Behaviorismus" anderseits. Verhalten suchte man nun als die Folge unbewusster Motive oder Erfahrungen oder beider zu erklären. Die Idee der Temperamente wurde aufgegeben. Das Wiederaufleben dieser Idee in den 50erJahren geschah rein zufällig. Isabel Myers befasste sich mit Jungs Buch der psychologischen Typen und zusammen mit ihrer Mutter, Katheryn Briggs entwickelte sie den "Myers-Briggs Type Indicator" (MBTI), ein Instrument zur Identifikation sechzehn verschiedener Handlungsweisen. Dieser Test wurde derart weitverbreitet angewandt, dass er ein internationales Interesse an der Idee der Menschentypen und ein erneutes Interesse an Jungs Theorie der psychologischen Typen bedingte. Ebenso erweckte er ein erneutes Interesse an der antiken Theorie der vier Temperamente, da die Myer-Briggs-Typen den vier Temperamenten von Hippokrates, Adickes, Kretschmer und Spränger genau entsprechen.
(Text entnommen aus: "Versteh mich bitte" von David Keirsey und Marilyn Bates", Prometheus Nemesis Book Company)
Eingestellt am 24.11.2007 von Martina Kreisch , letzte Änderung: 03.12.2007 von Martina Kreisch
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2 Kommentare zum Artikel "MBTI Myers-Briggs-Type-Indicator":
Am 12.05.2011 schrieb (anonym) folgendes:
Bieten Sie den MBTI Persönlichkeitstest noch an im Rahmen von Coachings? Und gibt es auch weitergehende Beratung die über das reine Testergebnis hinausgeht, also konkrete Anwendung des Ganzen?
Ich kenne den MBTI von http://www.typentest.de Dort wird das System angenehm leicht verständlich erklärt, aber wirklich tiefergehende Informationen zu meinem Typ habe ich nicht gefunden.
Ich kenne den MBTI von http://www.typentest.de Dort wird das System angenehm leicht verständlich erklärt, aber wirklich tiefergehende Informationen zu meinem Typ habe ich nicht gefunden.
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